Die DJK

 


Vorsitzende der DJK Stopfenheim:

Sabine Wagner

Sven Pihale

Kassier:

Verena Wagner

Abteilungsleiter der DJK Stopfenheim

Jugendleiter – Fußball

Andreas Kuschel, Reiner Bittner

Fußball

Christian Wachter, Daniel Börlein

Sportschützen

Anton Schneider

Jugendkapelle

Jürgen Geißlinger

Tennis

Bernd Kolsch

Gymnastik

Heidi Sichert

Laufen und Walken

Gerhard Dauner

Beisitzer der DJK Stopfenheim

Anja Wanka
Dominik Wagner
Stefan Sichert
Aaron Link
Johannes Börlein
Thomas Schotterer
Gerhard Dauner
Christine Kuschel
Daniel Börlein

Öffentlichkeitsarbeit

Werner Schmidtlein

Onlinebetreuung

Benjamin Lawrenz

 

Infos über die DJK Stopfenheim

Baubeginn:

02. 1995

Gesamtkosten:

2,4 Mio. DM Umbauter Raum:4,416 m³

307 Helfer und Helferinnen leisteten über 24.000 unentgeltliche Arbeitsstunden

Architekt:

Jürgen Furtmayr, Stopfenheim

Zuschüsse:

DJK / Diözese Eichstätt, BLSV u. Schützenbund, Stadt Ellingen, Heimatverein u. Pfarrei Stopfenheim, Kulturbund Bayern, Bezirk, Landkreis.
Besonderen Dank auch der Fa. AL – BETON

Segnung:

08. 1998 durch Dr. Walter Mixa, Bischof von Eichstätt

1. Warum war ein Neubau notwendig?

 

Vor allem in den siebziger Jahren schlossen sich überdurchschnittlich viele Mitbürger der DJK an. Neue Abteilungen wurden gegründet und damit das Sportangebot erheblich erweitert. Zum Glück durften wir einige Räume im Schulhaus nutzen: Den Frauen und den Musikern stand eine kleine Gymnastikhalle zur Verfügung, während sich die Fußballer nach wie vor im Keller umziehen und duschen konnten.

Die DJK-Schützen bauten eine leerestehende Halle in unmittelbarer Sportplatznähe aus, und die Tennisspieler errichteten neben ihren Plätzen eigene Umkleide- und Aufenthaltsräume

Alles schien bestens geregelt zu sein

Der rasende Fortschritt brachte es aber mit sich, dass die Übungsstätten allmählich keine fachgerechte Sportausübung mehr zuließen. Deshalb brachten die DJK – Verantwortlichen bereits zur Generalversammlung im Januar 1979 einen Neubau ernsthaft ins Gespräch.

Nun folgten Jahre der Überlegungen und Planungen. Eines stand dabei immer im Vordergrund:

Wenn wir etwas bauen, dann sollen möglichst alle Abteilungen Platz unter einem Dach finden

Gerade diese Vorgabe erschwerte eine finanzierbare Lösung ungemein und führte zu vielerlei Vorschlägen, denn ……..

2. Was sollte im neuen Heim alles untergebracht werden?

 

Im Keller:

selbstverständlich für die Fußballer ortsnahe Umkleidemöglichkeiten; eine Sauna und ein Kraftraum; daneben Sanitär- und Versorgungsräume; für die Sportschützen war nur eine Schießstätte mit acht Ständen förderungsfähig!

 
Im Mittelgeschoß:

ein möglichst großer Gymnastiksaal und Geräteräume; eine Gaststätte mit dazugehörigen Nebenräumen und Toiletten.

Im Obergeschoß:

ein etwas größerer Raum für alle Jugendlichen des Ortes (kein JUZ im bisher bekannten Stil!); ein kleiner Saal als Musikübungsraum, der vor allem auch anderen Vereinen, Verbänden oder Gruppierungen offen steht; mehrere andere Räume, die bei späterem Bedarf auch als Wohnung genutzt werden können. Dies alles unterzubringen war für Architekt Jürgen Furtmayr nicht leicht, denn immer wieder stellten die DJK – Vorstandsmitglieder die Frage:

3. Wer soll dies alles bezahlen?

 

Auf die Voranfragen bei den verschiedensten Stellen kamen meist ähnlich klingende Auskünfte:

Wenn es dafür staatliche Zuschüsse geben soll, dann nur noch jetzt,

da die finanziellen Möglichkeiten der öffentlichen Stellen in Zukunft an einem mehr als seidenen Faden hängen.

Mit diesem Wissen fuhr im Herbst 1993 eine kleine DJK- Delegation ins Ordinariat nach Eichstätt und stellte ihr Raumkonzept vor: über

1000 m² Nutzfläche bei ca. 4500 m³ umbautem Raum.

Vor allem die vielseitige Nutzung beeindruckte den damaligen Finanzdirektor, Domkapitular Brandl, sehr. Er stellte uns, zusammen mit dem DJK – DV Eichstätt, eine finazielle Förderung in Aussicht, die eifrige letzte konkrete Planungen ins Rollen brachten. Als nun Zug um Zug auch die anderen Zusagen hoffnungsvolle Formen annahmen, sah sich unsere DJK in der Lage, 2,4 Millionen DM Baukostezu finanzieren: etwa die Hälfte war durch Zuschüsse abgedeckt, knapp über eine 1/2 Million DM mussten selbst aufgebracht und der Rest durch kostenlose Arbeits-, Geräte- und Materialhilfen geleistet werden. Auf dieser Grundlage beschloss eine eigens einberufene außerordentliche Generalversammlung im Oktober 1993 mit großer Mehrheit den ……..

4. Beginn der Arbeiten.

 

Im Januar 1995 leisteten die ersten freiwilligen Helfer unserer DJK unentgeltliche Arbeitsstunden bei der Fa. AL – BETON. Sie wirkten u. a. bei der Fertigung der riesigen Betonunterzüge und -fertigteile mit. Beinahe gleichzeitig bereiten andere im Wald und Sägewerk das in großen Mengen benötigte Bauholz vor. Am 20. Februar 1995 drückte der Bagger seine Schaufel erstmals in das Erdreich am Hang.

Was sich in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren auf der Baustelle abspielte, dürfte im weiteren Umkreis wohl einmalig sein:

Obwohl es “so nebenbei” auch die großartige 1100-Jahrfeier unseres Dorfes vorzubereiten und durchzuführen galt, konnten wir bereits am

August 1995 das Richtest feiern. Bis zum heutigen Tag trugen über 300 Personen mit mehr als 23.000 kostenlosen Arbeitsstunden

ganz entscheidend zum Gelingen bei. Darüber hinaus stellten unsere Mitglieder, Freunde und Gönner ihre Geräte, Maschinen und auch Baumaterial im rechnerischen Wert von 150.000 DM zur Verfügung. Besonders freute uns darüber hinaus die Tatsache, dass sehr viele Rentner und Nichtmitglieder beim Bau des Jugendheimes tatkräftig mitwirkten. Ihnen allen sei nicht nur an dieser Stelle dafür ganz herzlich gedankt.

Gemeinsam haben wir in Stopfenheim einmal mehr unter beweis gestellt, dass die oft zitierte dörfliche Hilfsbereitschaft bei uns bis heute nicht nur hohle Worte sind. Noch ist aber der letzte Nagel nicht eingeschlagen, so manches nicht ganz fertig. Trotzdem hat der einjährige Probelauf, in dem wir einen Teil des Hauses bereits nutzen konnten, gezeigt …….

5. Welche Möglichkeiten stehen in Zukunft offen?

 

Zunächst ist das neue Heim ganz bestimmt für die sporttreibenden, wie auch Geselligkeit liebenden DJK – Mitglieder eine nahezu optimale Begegnungsstätte. Unsere Vorstellungen wollten sich jedoch nicht von Anfang an allein darauf beschränken, sondern die Türen des Hauses nach vielen Seiten hin öffnen. Schon bei der Planung spielte die im Jahre 1993 erneute Neubesetzung unserer Pfarrstelle mit einem regionalen Jugendseelsorger eine nicht unwesentliche Rolle.

6. Inwieweit das Gebäude nun mit Leben erfüllt wird, liegt allein in unseren Händen.